Es gibt einen Moment, der alles verändert. Meiner war vor vier Jahren: eine Trennung, die mir den Boden unter den Füßen weggerissen hat. Ich lag monatelang auf der Couch, weit weg von mir selbst, und wusste nicht mehr, wer ich ohne all das war.
Ich wollte nichts mehr fühlen. Ich habe alles weggedrückt, wollte verstehen, aber nicht wirklich hinschauen – auf die Muster, die mein Leben schon so lange bestimmt hatten, ohne dass ich sie je erkannt habe. Erst als ich anfing, wirklich hinzuschauen, habe ich gemerkt: Schon die kleinsten Veränderungen können so viel in einem bewegen.
Der Weg zurück begann leise – mit einer Breathwork-Session im Dezember 2022. Ich habe gespürt: Es darf auch anders gehen. Seitdem gehe ich diesen Weg jeden Tag ein Stück weiter – hin zu der Frau, die schon die ganze Zeit in mir war, ohne all die Masken und Muster.
Ich war jahrelang die, die immer Ja gesagt hat. Die gegeben hat, bis nichts mehr übrig war – aus einer Leere heraus, die ich mit allem Möglichen zu füllen versuchte. Heute weiß ich: Die Fülle kommt von innen. Niemand kann sie mir von außen schenken.
Diese Reise hat mich zu der Frau gemacht, die ich heute bin. Und genau diese Erfahrung – nicht nur das Wissen, sondern das echte Durchleben, das Erkennen der eigenen Muster – gebe ich in "Zurück zu mir" an dich weiter.